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COVID-19 oder: Wenn Possen globalisieren

Wie ist so etwas nur möglich? In was für einer Zeit leben wir eigentlich? Italien versucht seit gestern ein Gebiet mit 16 Mio Bewohnern abzuriegeln. Unser Bundesrat wird nicht müde, uns zu erklären wie wichtig Hygienemassnahmen sind. Super Ligue Spiele werden vor leeren Tribünen gespielt - rund um die Stadien begegnen sich die Leute aber zu Hunderttausenden auf engstem Raum in Restaurants, Konzerten, Theater, Bussen und Zügen. Neuerdings sollte man auf Abstand zum Mitmenschen gehen - Social distancing ist das neue Zauberwort. Und ja: Zur Arbeit auch nur, wenn man wirklich muss und nicht zu Stosszeiten, immer mindestens 2 m Distanz zum Mitmenschen und keine längeren Kontakte, jedenfalls nicht länger als 15 Minuten. Was sind das alles für Illusionen; das Virus ist hochansteckend, überträgt sich höchstwahrscheinlich schon sehr sehr früh und hat eine ordentlich hohe Virulenz. Machen wir uns doch alle nichts vor: Die Frage ist nicht mehr ob wir angesteckt werden oder nicht, die Frage ist einzig: Wann? Unsere Immunsysteme sind auf diesen dummen Käfer nicht vorbereitet und die ganz einfache Formel lautet: In wenigen Wochen sind wir alle angesteckt und wir verlieren 3% der Bevölkerung. Das ist jedenfalls das worst-case Szenario - gleichzeitig aber auch das wahrscheinlichste Szenario. Es ist nicht einsehbar, warum das Virus nur 30, 40 oder 60% der Bevölkerung erreichen sollte. Der immunologische Gegendruck ist hierzulande nicht vorhanden. Wählen können wir auch noch zwischen viraler Katastrophe mit und ohne iatrogenem - selbst verursachten - wirtschaftlichem Schaden. Da unser gesamter Strauss an Pseudomassnahmen eine höchstens marginale Veränderung der Ansteckungs-Situation bringt, können wir's auch gleich bleiben lassen. Den Tatbeweis einer abgeflachten Welle sind uns die Politiker aber auch noch schuldig - Im Endeffekt spielt es aber auch nicht so eine grosse Rolle, ob die Tsunami-welle 9m20 hoch ist oder nur 8m70. Lassen wir doch das alles bleiben - die Massnahmen sind allesamt wirkungslos. Es knallt in den nächsten Wochen mit unendlicher Wucht durch die ganze Bevölkerung und keiner weiss, ob er das überlebt. Aber machen wir es doch wie die Chinesen: Schickt die Leute wieder an die Arbeit. Und die welche sterben, bitte zu zu hause, damit es nicht so auffällt. Massenpanik ist nämlich auch ziemlich schlecht.

Wie ist so etwas nur möglich? In was für einer Zeit leben wir eigentlich? Italien versucht seit gestern ein Gebiet mit 16 Mio Bewohnern abzuriegeln. Unser Bundesrat wird nicht müde, uns zu erklären wie wichtig Hygienemassnahmen sind. Super Ligue Spiele werden vor leeren Tribünen gespielt – rund um die Stadien begegnen sich die Leute aber zu Hunderttausenden auf engstem Raum in Restaurants, Konzerten, Theater, Bussen und Zügen. Neuerdings sollte man auf Abstand zum Mitmenschen gehen – Social distancing ist das neue Zauberwort. Und ja: Zur Arbeit auch nur, wenn man wirklich muss und nicht zu Stosszeiten, immer mindestens 2 m Distanz zum Mitmenschen und keine längeren Kontakte, jedenfalls nicht länger als 15 Minuten.

Was sind das alles für Illusionen; das Virus ist hochansteckend, überträgt sich höchstwahrscheinlich schon sehr sehr früh und hat eine ordentlich hohe Virulenz. Machen wir uns doch alle nichts vor: Die Frage ist nicht mehr ob wir angesteckt werden oder nicht, die Frage ist einzig: Wann? Unsere Immunsysteme sind auf diesen dummen Käfer nicht vorbereitet und die ganz einfache Formel lautet: In wenigen Wochen sind wir alle angesteckt und wir verlieren 3% der Bevölkerung. Das ist jedenfalls das worst-case Szenario – gleichzeitig aber auch das wahrscheinlichste Szenario. Es ist nicht einsehbar, warum das Virus nur 30, 40 oder 60% der Bevölkerung erreichen sollte. Der immunologische Gegendruck ist hierzulande nicht vorhanden.

Wählen können wir auch noch zwischen viraler Katastrophe mit und ohne iatrogenem – selbst verursachten – wirtschaftlichem Schaden. Da unser gesamter Strauss an Pseudomassnahmen eine höchstens marginale Veränderung der Ansteckungs-Situation bringt, können wir’s auch gleich bleiben lassen. Den Tatbeweis einer abgeflachten Welle sind uns die Politiker aber auch noch schuldig – Im Endeffekt spielt es aber auch nicht so eine grosse Rolle, ob die Tsunami-welle 9m20 hoch ist oder nur 8m70. Lassen wir doch das alles bleiben – die Massnahmen sind allesamt wirkungslos. Es knallt in den nächsten Wochen mit unendlicher Wucht durch die ganze Bevölkerung und keiner weiss, ob er das überlebt. Aber machen wir es doch wie die Chinesen: Schickt die Leute wieder an die Arbeit. Und die welche sterben, bitte zu zu hause, damit es nicht so auffällt. Massenpanik ist nämlich auch ziemlich schlecht.

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